Das BAG fördert die Cannabis-Initiative

Zur aktuellen Hanf-Geschichte in der Schweiz

Protect CannabisEin bisschen provokativ, dieser Titel. Vielleicht. Doch kann man genau so über die neuesten Vorkommnisse denken. Fakt ist, die Cannabis-Studie der Uni Bern wurde durch das BAG kurz vor ihrem Start untersagt. Aber erst nach 8!! Monaten! Hat man dort abgewartet und dann feststellen müssen, dass der Erfolg der geplanten Studie doch zu gross sein könnte? Immerhin standen die Städte Bern, Luzern, Basel, Zürich und Biel hinter dem Pilotversuch, die Studie war offenbar genügend gross angelegt und sehr gut aufgegleist. Und der Schweizerische Nationalfonds hatte bereits 720’000 Franken für die Cannabis-Studie in Aussicht gestellt. Entsprechend gross ist die Enttäuschung. Geplant war, du erinnerst dich vielleicht, THC-haltiges Cannabis in Berner Apotheken ganz legal zu verkaufen.

Wichtige Fragen

Bin ich der einzige, der sich nun ein paar wichtige Fragen stellt:
_haben Phafia-Lobbyisten das BAG wirklich dermassen unter Kontrolle?
_Wer hat so grosse Angst vor der Realität? Davor, dass die alten Lügen entlarvt werden, dass man nunmehr endlich erkennen könnte? Dass Cannabis nicht so gefährlich ist wie es immer wieder dargestellt wird? Dass es, mehr noch, extrem wirkungsvoll ist im Kampf gegen allerlei Krankheiten? Und dass es somit bald die meist untauglichen Medikamente gar nicht mehr brauchen würde?
_Oder weht der Wind gar aus einer ganz anderen Richtung? Cannabis könnte nämlich auch für viele Materialien, vom Seil über Textilien und „Papier“ bis zu einer Art „Plastik“ verwendet werden. Bis hin zur Autocarrosserie.
_Und was ist eigentlich mit der 2015 vom BAG (Bundesamt für Gesundheit) propagierten Hanfstudie? Ist deren einziger Zweck, finanziert mit Steuergeldern der Phafia zuzuspielen?

Ich bin kein Smoker und hatte ausser den bewilligten Lebensmitteln mit Hanfzusatz und einer Universalcreme auf Hanfbasis noch nie Hanf in der Hand. Aber ich stehe voll und ganz auf der hanfigen Seite. Weil ich es nicht ausstehen kann, dass man einzig und allein des Mammons willen, eine göttliche Gabe, ein Geschenk des Himmels, nicht verwenden darf. Hanf hat ein enormen Potential und könnte für sehr viel Gutes auf dieser Welt sorgen.

Ausserdem hätte man hier die Chance gehabt, Hanf möglicherweise langsam und geordnet vollständig zuzulassen und nach und nach den  Schwarzmarkt zu verdrängen und die Qualität sicherzustellen. Doch schaut man offenbar lieber zu, wie andere den Profit einstreichen, statt dass wir, die Eidgenossenschaft, allein mit einer Hanf-Steuer die AHV sanieren könnten. Oder glaubt irgendwer ernsthaft daran, dass man da ewig den Deckel drauf halten kann? Hanf, Cannabis, Marijuana kann schon gefährlich werden, aber nur solange man von oben herab eine gesicherte Qualität verhindert. Der Schwarzmarkt blüht.

Die Cannabis-Initiative

So oder so, das BAG fördert offensichtlich mit ihrem Verhalten die geplante Initiative »Cannabis in der Schweiz legalisieren« die hoffentlich noch von sehr vielen Menschen unterzeichnet wird.

Die Ziele der Initiative werden sein
_Erwachsene haben genauso die Freiheit und das Recht Cannabis zu konsumieren, wie Alkohol oder Tabak.
_Niemand muss gezwungen sein, sich auf dem Schwarzmarkt zu bedienen.
_Steuereinnahmen und Einsparungen aus der Strafverfolgung sollen der Prävention, der Suchtbehandlung, der Forschung oder den Sozialversicherungen zugutekommen.

Das Komitee hat übrigens schon bis heute über 70’000 Franken Spendengelder gesammelt, bevor es überhaupt los geht.

Weiter so!

 

Fotos: pixabay

 


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