Jahresbericht zu den Grenzkontrollen

Ausriss Deckblatt Jahresbericht GrenzkontrollenIn Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) und den kantonalen Lebensmittelkontrollbehörden führt das BLV (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) jährlich mehrere Kontrollprogramme an der Grenze durch. Unter anderem gehört dazu die Kontrolle von pflanzlichen Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen. Nun hat das BLV den Bericht zu den Grenzkontrollen mit den Ergebnissen für 2016 veröffentlicht. Und das Ergebnis ist teils erschütternd:

  • Bis zu 8 verschiedene Pestizide in Früchten und Gemüse aus Afrika
  • Mykotoxine (sprich Schimmelpilze) in Haselnüssen aus der Türkei und den USA
  • GVO bei Papaya aus Asien, insbesondere aus Thailand
  • Hohe Dichte an Pestizidrückständen in Gemüse und Früchten aus Asien
  • Schwefeldioxid–Sulfite in getrockneten Aprikosen aus der Türkei

Ich möchte glaub lieber nicht wissen, welche Gifte regelmässig auf unseren Tischen und letztlich in unserem Organismus landen. Weil das BLV gemäss Bericht „nur“ stichprobenweise Grenzkontrollen macht (aber immerhin!) und somit so einiger Mist letzter Klasse durchgewunken wird. Und auch weil die Grenzwerte eh schon laufend höher und höher gesteckt werden.

Verseucht sind allerdings mittlerweile unsere eigenen Kulturen ebenso, auch das Wasser und die Luft, das Fleisch und der Fisch. Meerfisch eh, seit Fuck Ushima. Es gibt wenig Ausnahmen. Und wo »Bio« nicht nur ein Modewort ist, da lohnt es sich echt, darauf zu setzen.
Leider wird mit all diesen Umweltsünden das grosse blinkende Fragezeichen immer grösser und grösser…

?

WAS DARF MAN HEUTE NOCH FROHEN MUTES ESSEN?

 

Mehr darüber…
(auch der vollständige Bericht als PDF, wenn es dich interessiert)


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